#1216

RE: Smalltalk

in Klönschnack 05.10.2020 13:24
von senta99 • 10 Beiträge

Zitat von Jaga im Beitrag #1213
Zitat von senta99 im Beitrag #1211
Das Rheinland sorgt verzweifelt dafür, dass die Welt nicht vertrocknet und du sitzt in der Sonne ....


Aber den Sommer über war es bei euch aber ziemlich trocken......meinte die Leverkusener Omma, die dieses WE zu Besuch war.



Stimmt, aber dank verregnetem Frühling und jetzt schon wieder Dauerregen stehen wir nicht ganz so schlecht da wie andere Regionen.

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#1217

RE: Smalltalk

in Klönschnack 05.10.2020 13:24
von senta99 • 10 Beiträge

Zitat von Maluk im Beitrag #1214
Moin.




Mahlzeit!

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#1218

RE: Smalltalk

in Klönschnack 05.10.2020 13:29
von senta99 • 10 Beiträge

Ich war ein wenig bummeln. Da es regnet, bin ich ins Rheincenter gegangen, Schaufensterbummel indoor. Himmel, sind da inzwischen viele Läden dicht!
Damit das dem Teeladen nicht passiert, habe ich mich dort mal so richtig ausgetobt, vier Lieblingssorten zum Nachfüllen und acht neue, die ich immer mal ausprobieren wollte.

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#1219

RE: Smalltalk

in Klönschnack 05.10.2020 21:16
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

ich habe mich zwar nicht bei tee ausgetobt , aber bei inke -art

https://www.inke-art.com/webshop/100-cotton

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#1220

RE: Smalltalk

in Klönschnack 06.10.2020 12:25
von Kaffeetante • 0 Beiträge

Da gibt es aber auch hübsche Sachen. :-)

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#1221

RE: Smalltalk

in Klönschnack 06.10.2020 15:34
von senta99 • 10 Beiträge

Oh ja, da kann man sich auch gut austoben.
Hier wird weiter an der Durchfeuchtung des Bodens gearbeitet.

Bild entfernt (keine Rechte)

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#1222

RE: Smalltalk

in Klönschnack 06.10.2020 18:00
von Filia • 0 Beiträge

Zitat von Kathriene von Backsbeern im Beitrag #1219


ich habe mich zwar nicht bei tee ausgetobt , aber bei inke -art

https://www.inke-art.com/webshop/100-cotton


DAS sind aber schöne Muster!

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#1223

RE: Smalltalk

in Klönschnack 06.10.2020 19:28
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

ja, es war auch mal wieder schrecklich teuer;-)

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#1224

RE: Smalltalk

in Klönschnack 08.10.2020 20:28
von senta99 • 10 Beiträge

Heute habe ich mal wieder den Schreibtisch freigeschaufelt. Es hat ja doch auch Vorteile gesetzlich versichert zu sein, der Papierkram ist entschieden weniger!

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#1225

RE: Smalltalk

in Klönschnack 08.10.2020 20:49
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

da bin ich weit von entfernt. kaum habe ich etwas abgearbeitet, kommt was neues rein...örgs

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#1226

RE: Smalltalk

in Klönschnack 11.10.2020 09:03
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

Pinkstinks:
Brauchen wir neue Hochzeitsbräuche?
7. Oktober 2020

Hochzeitsfeiern stecken voller unterschiedlicher Bräuche und Traditionen: Das Kleid sollte weiß sein und auf jeden Fall einen Schleier haben. Der Bräutigam darf die Braut erst bei der Hochzeit im Kleid sehen. Kinder streuen beim Einzug in die Kirche Blumen. Der Vater der Braut führt die Braut zum Altar. Zum Brautstraußwerfen müssen sich die unverheirateten Frauen auf der Party versammeln und versuchen, den Strauß zu fangen. Und dann kommen vielleicht sogar noch Freunde des Bräutigams auf die Idee, die Braut zu entführen. Das sind nur ein paar der vielen, vielen Bräuche rund ums Heiraten.

Oft werden die Rituale einfach übernommen, weil’s „Glück bringt“. Oder auch: Weil’s so eine schöne Tradition ist. Das Problem: Viele vermeintlich schöne Bräuche haben einen sexistischen Hintergrund. Denn: Sie sind teilweise Jahrhunderte alt und stammen damit aus Zeiten, in denen die Frau als Eigentum des Mannes betrachtet und behandelt wurde. Also aus zutiefst frauenfeindlichen Zeiten.

Wenn heute ein Mann den Vater seiner Freundin um die Hand der Tochter bittet, wird das als Respekt vor den Eltern gedeutet. Aber eigentlich geht es darauf zurück, dass die Tochter nicht frei entscheiden darf, sondern ein Besitz des Vaters ist. Und nun verhandeln der bisherige Eigentümer und der vielleicht künftige Eigentümer über die Frau. Genauso auch eine Tradition, die aus dem englischsprachigen Raum stammt und durch Kinofilme und Serien zu uns nach Deutschland geschwappt ist: dass der Vater die Braut zum Altar führt und dort an den Bräutigam übergibt. Die Frau wechselt damit offiziell den Besitzer. Besiegelt wird der Eigentümerwechsel mit dem neuen Nachnamen der Frau: vom Namen des Vaters zum Namen des Ehemanns. Interessanter Fakt am Rande: 2018 entschieden sich nur 6 Prozent der Männer, den Namen der Frau anzunehmen. 12 Prozent der Paare behielten ihre bisherigen Nachnamen.

Die Vorstellung, dass es Pech bringen würde, wenn der Mann die Frau vor der Trauung im Hochzeitskleid sieht, hat mit Glück oder Unglück wenig zu tun. Dieser Brauch geht auf die Zeit zurück, als die Ehe keine Liebesgemeinschaft, sondern eine Zweckgemeinschaft war: Die Ehe wurde arrangiert. Da die Söhne erbten, mussten die Töchter so verheiratet werden, dass sie versorgt sind. Sich fremde Menschen, die sich unter Umständen vorher nie gesehen hatten, mussten miteinander die Ehe eingehen. Der Bräutigam durfte deswegen vor der Hochzeit keinen Blick auf die Braut werfen, damit er nicht vielleicht abgeschreckt würde und die Hochzeit platzen lässt. Erst mit Beginn der Romantik Ende des 18. Jahrhunderts kam die Vorstellung auf, dass es bei der Ehe um Zuneigung und Liebe geht, nicht um politische oder wirtschaftliche Interessen. Doch es dauerte viele Jahrzehnte, bis sich das durchsetzte.

Beim Schleier – übrigens schon länger eine Tradition als ein weißes Kleid – geht die Interpretation in eine ähnliche Richtung: Das Gesicht der Braut ist solange verborgen, bis der Bräutigam keinen Rückzieher mehr machen kann. Außerdem hat der Schleier die Tränen der Braut verborgen. Doch nicht etwa Freudentränen – sondern Tränen der Angst. Angst vor dem fremden Mann, vor der fremden Familie, in die sie einheiratet. Angst vor dem, was sie in der Hochzeitsnacht erwartet. Und möglicherweise Tränen der Trauer, weil sie ihre eigene Familie verlassen muss.

Die Kinder, die vor dem Brautpaar laufen und bunte Blumen streuen, sind zwar niedlich. Aber sie stehen für das, um was es bei einer Hochzeit ursprünglich ging: Die Frau soll der Familie des Mannes den Nachwuchs sichern. Blühende Blumen sind ein heidnisches Symbol der Fruchtbarkeit.

Beim Wurf des Brautstraußes geht’s wirklich um Glück – allerdings ebenfalls mit zweifelhaften Motiven. Dahinter steckt die Vorstellung, dass die glückliche – weil endlich verheiratete – Braut an ihrem Glück teilhaben lässt. Wer von den armen, traurigen Unverheirateten den Brautstrauß fängt, auf die färbt das Glück ab: Diese Frau findet dann auch endlich jemanden, der sie heiraten will. Denn, und darum geht es hier eigentlich, das ultimative Ziel für eine Frau war es schließlich, zu heiraten, um versorgt zu sein. Nein, heute braucht Frau natürlich keinen Mann mehr, der sie versorgt. Und trotzdem gibt es das Ideal des Partners, den man finden muss und der einen bis ans Ende des Lebens glücklich macht. Die Single-Frauen zusammenzurufen und um den Brautstrauß raufen zu lassen, ist also gestern wie heute schlicht und einfach: Single-Shaming.

Wenn dann auf der Party schließlich Freunde des Bräutigams die Braut entführen und er sie suchen muss, klingt das vielleicht wie ein witziger Spaß. Aber dahinter steckt brutaler Ernst: Dieser Brauch geht zurück auf das überlieferte „Recht der ersten Nacht“ oder auch „Herrenrecht“ im Mittelalter. Zu einer Zeit, als fast alle Einwohner*innen eines Landstrichs Leibeigene desjenigen Adeligen waren, dem das Land gehörte. Der Gutsherr soll das Recht gehabt haben, die Braut vor der Hochzeit zu entführen und zu vergewaltigen. Wie üblich es war, diese Machtdemonstration tatsächlich regelmäßig durchzusetzen, ist nicht dokumentiert. Es soll in vielen Fälle auch die Möglichkeit gegeben haben, dass der Bräutigam die Braut noch vor der Vergewaltigung freikauft.

Leibeigenschaft gibt’s nicht mehr, die Gleichberechtigung macht große Fortschritte. Heute bleibt es denen, die heiraten wollen, selbst überlassen, wie sie ihre Feier gestalten. Warum nicht einfach die Traditionen mit sexistischer Vergangenheit über Bord werfen? Und dann neue, eigene Bräuche schaffen, die Spaß machen. Egal, ob man sich für oder gegen die alten Bräuche entscheidet, auf jeden Fall gilt: my wedding, my rules!



Wußtet ihr das?

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#1227

RE: Smalltalk

in Klönschnack 11.10.2020 09:51
von senta99 • 10 Beiträge

Einiges, aber nicht alles. Aber auch, wenn ich manches bisher nicht wusste, wäre so eine traditionelle Hochzeitsfeier nie etwas für mich gewesen, ich habe beide Male andere Formen gewählt, aus verschiedensten Gründen.
Aber ich habe jeweils den Namen des Gatten angenommen, ergab sich einfach so, das hat für mich auch nicht so eine große Bedeutung.

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#1228

RE: Smalltalk

in Klönschnack 11.10.2020 17:01
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

nein, ich habe auch beide male nicht so gefeiert. Bei der letzten Hochzeit (wie das klingt *lol*) wollte ich überhaupt nicht feiern, aber meine Kollegen waren der Meinung, dass wenn ich noch einmal heirate, sie dabei sein müssen. Das wollen sie mit eigenen Augen sehen. Pfff...war sicher nur ein Vorwand um zu trinken


Meinen Namen habe ich behalten und den Namen des jeweiligen Gatten drangehängt.

zuletzt bearbeitet 11.10.2020 17:02 | nach oben springen

#1229

RE: Smalltalk

in Klönschnack 11.10.2020 18:24
von Jaga • 0 Beiträge

Sehr interessant!

***
Genauso auch eine Tradition, die aus dem englischsprachigen Raum stammt und durch Kinofilme und Serien zu uns nach Deutschland geschwappt ist: dass der Vater die Braut zum Altar führt und dort an den Bräutigam übergibt. Die Frau wechselt damit offiziell den Besitzer.
***

Vor allem obiges fand ich immer schon unterirdisch. Da regen sich so viele darüber auf, dass hierzulande Halloween gefeiert wird, aber darüber kaum jemand, obwohl die Symbolik ja wohl mehr als eindeutig ist. Warum wollen junge Leute heutzutage sowas?? Ich verstehe das nicht. Wenn meine Töchter meinen Mann gebeten hätten, sowas zu machen, hätte ich ihm das unter Androhung der Scheidung verboten. Ich warte nur noch drauf, dass junge Frauen nach der Hochzeitsnacht ein Bettuch mit nem roten Farbkleks aus dem Fenster hängen, um ihre Unberührtheit zu beweisen. *augenrolle*

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#1230

RE: Smalltalk

in Klönschnack 11.10.2020 18:57
von Filia • 0 Beiträge

Also, mit den Traditionen hab‘ ich es nicht so. Besonders bei Eheschließungen. Die 1. fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, nur Trauzeugen. (Der eine wurde dann später auch der Scheidungsanwalt –
Passte!
Die 2. konnten wir Kraft der Gesetze 2x erleben. Das 1. Mal mit allen Freunden und Familienmitgliedern + Exmann. Es war ein schönes Sommerfest! Das 2. Mal nur für uns, irgendwann ist auch mal Schluss mit lustig....

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