#1186

RE: Smalltalk

in Klönschnack 13.09.2020 11:23
von Filia • 0 Beiträge

Zitat von Jaga im Beitrag #1183
Zitat von Kathriene von Backsbeern im Beitrag #1179


https://voting.pitmodule.de/o/48f3ce3ce4...M7eKjQsJzrulvxI

wer zeit hat, darf dort gern einmal für den verein abstimmen. ich habe es auch gemacht;-))


Ich war ja jetzt schon etwas hin und hergerissen.......Schützenverein oder lachende Kinderaugen.*renn*



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#1187

RE: Smalltalk

in Klönschnack 13.09.2020 11:52
von Kaffeetante • 0 Beiträge

Erledigt. :-)

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#1188

RE: Smalltalk

in Klönschnack 14.09.2020 12:19
von Jaga • 0 Beiträge

Zitat von Kaffeetante im Beitrag #1187
Erledigt. :-)



Dito!


Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich Angela irgendwie cool finde? *g*

https://www.youtube.com/watch?v=glA_1nGd_5I

:-))

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#1189

RE: Smalltalk

in Klönschnack 14.09.2020 12:53
von Filia • 0 Beiträge
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#1190

RE: Smalltalk

in Klönschnack 14.09.2020 15:56
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge
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#1191

RE: Smalltalk

in Klönschnack 16.09.2020 09:06
von senta99 • 10 Beiträge

Guten Morgen!
Die Sonne lacht, mal schauen, was wir heute anstellen ....

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#1192

RE: Smalltalk

in Klönschnack 19.09.2020 11:52
von senta99 • 10 Beiträge

Leute, jetzt müsst ihr stark sein. Ich habe erschreckende Neuigkeiten für euch: Kühe können doch fliegen!!!! Zumindest deute ich das aus der Hinterlassenschaft auf unserem Wohnzimmer-Fenster .... Ich geh mal putzen.

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#1193

RE: Smalltalk

in Klönschnack 19.09.2020 12:41
von Filia • 0 Beiträge
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#1194

RE: Smalltalk

in Klönschnack 25.09.2020 10:01
von senta99 • 10 Beiträge

Guten Morgen!
Da ist er nun endlich, der lang ersehnte Regen. Mengenmäßig durchaus noch ausbaufähig, aber immerhin ist alles erst mal nass.
Kalt ist es auch geworden, wie gut, dass ich reichlich dicke Socken gestrickt habe, der Winter kann kommen!

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#1195

RE: Smalltalk

in Klönschnack 25.09.2020 10:24
von Filia • 0 Beiträge

Socken stricken macht Spaß! Für mich fast wie meditieren! 🙏🏼😄

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#1196

RE: Smalltalk

in Klönschnack 26.09.2020 16:35
von senta99 • 10 Beiträge

Meditieren müsste ich jetzt auch mal .... Friseurbesuch war fällig, das schafft mich immer total. Aber ich bin auch noch nicht bereit in grau zu gehen .... welch ein Dilemma!

zuletzt bearbeitet 26.09.2020 16:36 | nach oben springen

#1197

RE: Smalltalk

in Klönschnack 29.09.2020 20:13
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

irgendwie verlagert sich das sabbeln in whatsappgruppen

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#1198

RE: Smalltalk

in Klönschnack 29.09.2020 20:17
von senta99 • 10 Beiträge

Stimmt, WhatsApp ist am Handy ein wenig komfortabler als Foren.

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#1199

RE: Smalltalk

in Klönschnack 30.09.2020 08:51
von Jaga • 0 Beiträge

Zitat von Kathriene von Backsbeern im Beitrag #1197



irgendwie verlagert sich das sabbeln in whatsappgruppen


Stimmt, was ich etwas bedauere, denn reines Sabbeln ist nicht so meins. Hier ein längerer Text, den ich aufm Händi echt net lesen will. Zu unkomfortabel auf meinem kleinen Phone. Melys geniale Texte hier reinzubasteln, war eigentlich immer Utes ehrenvolle Aufgabe. Alles mussmer selbermachen. *grummel*

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Kiyaks Deutschstunde


Das Sternchen Gottes

Die Katholische Studierende Jugend möchte Gott fürderhin gendern. Es gäbe in der Bibel doch viel dringendere Baustellen!
VON MELY KIYAK

Jetzt gendern sie den Alten auch noch! Seit 2.000 Jahren ist Gott in der Vorstellung westeuropäischer Kinder ein alter, weißer Mann, was an sich kein Problem sein sollte. Solche Leute muss es schließlich auch geben. Gibt es ja auch. Der ganze katholische Apparat ist ab mittlerem Management bis hoch in die Spitzenämter schließlich eine Ansammlung von alten, weißen Männern. Unten, wo die Arbeit anfällt, wo die Priesterhaushalte geführt werden müssen, die Blumengestecke für den Altar gebunden, die Talare gewaschen, gebügelt und gestärkt werden, wo der ganze Alltagskram anfällt, da kommen sie dann vor, die Frauen. Aber gut, als kultursensibler, aufgeklärter Mensch sollte man niemals von außen in Parallelwelten hineinfummeln. Jeder Clan und jede Familie sollten ihre Revolution aus sich heraus anstoßen, in der politischen Welt der Diplomatie ist regime change beispielsweise auch verpönt. Man unterstützt, aber man agitiert nicht.

Die Einmischung jetzt geschieht hier nur deshalb, weil die Katholische Studierende Jugend selbst Publicity für ihre Angelegenheit macht. Sie veröffentlicht auf allen Kanälen, dass sie Gott künftig gendern wird, indem sie bei der Schreibweise ein Sternchen hinzufügt. Man wolle "Gott* damit aus der geschlechtlichen Ebene herausheben", so der Verband, der Teil des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend ist. Gott solle "vorurteilsfrei" wahrgenommen werden, schließlich sei Gott keinem "Geschlecht oder anderen menschlichen Kategorien zuzuordnen". Was an sich natürlich eine Verkennung des Gendersternchens ist, das Zeichen bezieht sich schließlich explizit auf das Geschlecht, indem es auf dessen Unbestimmtheit hinweist. Wenn aber einer kein Geschlecht hat, weil er sowieso nicht menschlich ist, dann braucht er auch keinen Stern. Man gendert schließlich auch nicht Tische und Stühle.

Ausgerechnet die katholische Kirche!

Meinte man es wirklich ernst damit, dass Gott keine Gestalt und kein Geschlecht hat, müsste ein ganzer Rattenschwanz an Entscheidungen folgen. Zuallererst müsste das Vaterunser abgeschafft werden, das erstmals Jesus zu seinem Vater sprach und ihm nicht nur ein eindeutiges Geschlecht zuordnete, sondern auch einen Wohnsitz ("im Himmel").

Aber man will mal nicht so sein und ist bereit, seine Bibelkenntnisse über Bord zu werfen, und ja klar, man versteht es. Diese ganze Gendergeschichte klingt nach dem verzweifelten Versuch, seiner Religion an allen Diözesen vorbei, vorbei an allen Hierarchien und Machtstrukturen, vorbei an Vatikan und Papst etwas Modernität zu verpassen. Aber die katholische Kirche ist der letzte Ort, an dem man auf die Idee käme, seine Ideale von einer gleichberechtigten Welt zu suchen, in der die persönliche Entfaltung des Menschen im Vordergrund steht. Eine Religion, die nach dem Leben nur zwei Optionen kennt, nämlich Paradies oder Hölle, und das ewige Geschmore immer dann auf einen wartet, wenn Sexualität so gelebt wurde, dass sie Vergnügen bereitet, kann in einer hedonistischen Welt niemals en vogue werden. Es sei denn, man kehrt ab von der modernen Vorstellung, dass jeder lieben darf wie und wen er will und stattdessen wieder reaktionär wird.

Maria und Josef wählen grün

Gott gendern, ja gut. Tut niemandem weh. Jetzt zu Lebzeiten wird das sowieso nichts kosten; aber oben angekommen, könnte man womöglich in Erklärungsnot geraten. Da steht nämlich Karel Gott persönlich an der Himmelspforte und haha, ..!, nein, man hat sich ja zuvor geschworen, keinen einzigen Karel-Gott-Kalauer reinzuklemmen, versprochen. Aber dass man bei Jesus Zeugung angesichts Marias unbefleckter Empfängnis ohnehin immer In-vitro-Fertilisation im Verdacht hatte, das kann man an dieser Stelle ruhig verraten, wenn wir hier schon bei Umdeutungen sind.

Der nächste Schritt wäre natürlich, alles so hinzubiegen, dass Maria möglicherweise lesbisch war und mit Josef eine Art Patchworkdingsbums mit geteiltem Sorgerecht vereinbarte, denn Josef wird in manchen Bibeltexten als nutrius, also als Ziehvater und Ernährer bezeichnet und nicht als Marias Gatte. Wahrscheinlich waren sie Grünenwähler, schließlich liefen sie von Nazareth nach Bethlehem statt zu fahren, womit der CO2-Abdruck von Jesu Geburt geradezu optimal war. Und so lassen sich aus der Bibel jede Menge Gegenwartsbezüge herstellen, immer so, wie es gerade passt. Das ist bei allen literarischen Klassikern so, je nach Lesart bleiben sie immer aktuell. Heilige Schriften sind zweifelsfrei kostbare literarische Werke, ihre Rezeptionsgeschichte ist fantastisch, und die Sache mit den Gendersternchen ist ein weiteres kleines Unterkapitel in der Geschichte der Interpretationen.

Kommt jetzt Dürer dran?

Ein größeres und deutlich interessanteres Kapitel über Anpassungen an Zeit und Ort stellen die Visualisierungen des Bibelpersonals aus beiden Testamenten dar. Ist es nicht geradezu abenteuerlich, wie die Bibel in Westeuropa als eine Story von Weißen über Weiße verstanden wird? Wenn man die Bibel historisch ernst nimmt, konnte man ohnehin nie anders, als im Museum oder in der Kirche zu sitzen und sich angesichts der Darstellung von Petrus, Moses und Co. durch sämtliche Epochen hindurch einfach nur kaputtlachen. Die gesamte westeuropäische Kunstszene behandelte die Figuren, als handele es sich um Menschen, wie sie selbst welche waren: milchweiße, blonde Menschen mit blauen Augen. Tatsächlich ist das ganze Bibelensemble eine Ansammlung mittelbrauner bis schwarzer Orientalen. Oder sagen wir so: Würde irgendwer aus der Bibel in Deutschland Zug fahren, erfüllte er automatisch alle Kriterien des Racial Profiling. Jesus sah wie das aus, was man in Polizeikreisen einen "Nafri" und in linksliberalen Milieus einen PoC nennt. Er sah aus, wie das, was in Aktenzeichen XY immer "als Südländer mit Reisetasche" beschrieben wird.

Wirklich mutig wäre es, jemand hätte die Nerven und würde auf den Bildern von Dürer, Hieronymus Bosch, Michelangelo und allen anderen Künstlern, die religiöse Motive malten, den Teint sämtlicher Personen nachdunkeln. Damit auch die letzten Dresdener, die eine Islamisierung ihres Abendlandes befürchten, endgültig von ihren Kirchtürmen runterkommen. Wisst ihr, was wirklich revolutionär und im besten Sinn aufklärerisch wäre? Man stelle sich mal vor, die Katholische Jugend liefe in einer Nacht- und Nebelaktion durch sämtliche Kirchen Deutschlands und würde Jesus blackfacen.

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#1200

RE: Smalltalk

in Klönschnack 30.09.2020 10:12
von senta99 • 10 Beiträge

Wie immer auf den Punkt, aber sowas von mitten drauf ....

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