#1

Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 22.03.2020 12:32
von Jaga • 0 Beiträge

Schönen sonnigen Sonntag zusammen!! Gerade knetet mein Küchenmaschinchen brav das erste Drittel Teig für mein Hausbrot durch. Während dessen kann ich hier einen imho längst überfälligen Faden eröffnen. Ich stelle ihn mir als eine Sammlung von bewährten Rezepten vor, um die nicht so viel oder besser gar nicht rumgequasselt wird, der Übersichtlichkeit wegen. Das kömmer parallel im Tellergucker machen. Ich werde jetzt auch gleich mein geniales ÜbernachtHefeteigrezept posten, was ich woanders empfohlen habe, gerade in Zeiten, in denen mit Hefe gespart werden muss. Sekündchen! Muss mich erst um den zweiten Teil meines Brotteiges kümmern!!

zuletzt bearbeitet 23.03.2020 17:42 | nach oben springen

#2

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 22.03.2020 12:39
von Buttze • 0 Beiträge

Gute Idee!

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#3

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 22.03.2020 12:48
von Jaga • 0 Beiträge

Mein kalt geführter Grundhefeteig:

900g Dinkel oder Weizen fein und frisch gemahlen (wenn du Auszugsmehl nimmst, musst du mehr davon nehmen, ich schätze so 50g-100g)

550ml warmes Wasser

10g Biohefe

1 Schuss Öl

Salz

Gründlich verkneten

bei ca. 13 bis 17°C ruhen lassen ca. 1-1,5 Std

nochmal durcharbeiten

bei ca. 13 bis 17°C über Nacht gehen lassen

Wer ihn in der Früh nicht weiterverarbeitet, stellt ihn bis max. abends in den Kühlschrank. Möglicherweise geht auch länger, habe ich aber noch nie probiert.

Dieser Teig hat eine wunderbare Konsistenz und schmeckt kaum nach Hefe, was ich nicht so gerne mag. Überdies ist er unschlagbar bekömmlich, weil das Getreide sehr lange quellen kann. Wichtig bei Vollkornmehlen.

Der Teig reicht für zwei Bleche Pizza u.ä.

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#4

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 24.03.2020 20:30
von senta99 • 10 Beiträge

Der Lieblingsauflauf des Hausherrn wird hier in größeren Mengen gemacht und portionsweise eingefroren. Auftauen und wie gewohnt im Backofen erhitzen schmeckt er immer wie frisch gemacht.
Für ca. 12 Portionen:

3 kg Kartoffeln
6 Brokkoli
12 Mettenden
250 g gekochter Schinken
4 Zwiebeln
2 Becher Sahne
2 Becher saure Sahne
0,25 l Gemüsebrühe
Weißwein
Salz, Pfeffer, Mehl, Butter oder Öl


Die Kartoffeln kochen (entweder schälen und kochen oder als Pellkartoffeln) und in Scheiben schneiden (geht prima mit dem Eierschneider, wenn sie etwas abgekühlt sind), Brokkoli in Röschen teilen und blanchieren, Mettenden in Scheiben schneiden, Schinken in kleine Stückchen schneiden.
Abwechselnd in Schichten in eine große Auflaufform geben, die Hälfte des Schinkens dazwischen streuen. Wenn man mit Mettenden beginnt, braucht man die Form nicht zu fetten, da kommt genug raus. Brokkoli und Kartoffeln mit Pfeffer würzen, Salz braucht man eigentlich nicht, Schinken und Mettenden geben genug ab, und die Kartoffeln kochten ja auch schon salzig ...
Zwiebeln würfeln.
Die Zwiebeln in Butter oder Öl glasig dünsten, dann die andere Hälfte vom Schinken dazu, dann mit etwas Mehl binden. Mit der Brühe ablöschen, Sahne und saure Sahne dazu, ständig rühren und mit dem Weißwein (ca. 2 Tassen) etwas verdünnen. Bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen.
Die Soße über den Auflauf geben, Mit Alufolie abdecken und bei 200 Grad (Umluft) ca. 50 Minuten in den Backofen, dann die Folie entfernen und noch mal ca. 10 - 15 Minuten bräunen lassen.

Im Freundeskreis geben manche auch noch geriebenen Käse drüber, aber das findet er zu mächtig (und das will schon was heißen ....).

zuletzt bearbeitet 25.03.2020 16:31 | nach oben springen

#5

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 25.03.2020 16:30
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

Die meisten haben jetzt ja Zeit etwas auszuprobieren;-))


Feinste Ruhetorte

190 g Butter

6 Eier

375 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

375 g Mehl

1 1/2 Tl. Backpulver

Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen und dabei jedes Ei einzeln aufschlagen und mindestens eine Minute rühren. Teig in vier Portionen teilen und jede Portion jeweils dünn in eine Form streichen und so nacheinander vier Böden backen.

180 °C für 10 bis 12 Minuten backen

Es ist wichtig, einzelne Böden zu backen, weil sie dadurch leicht „keksig“ werden und damit den speziellen Geschmack ausmachen. Die Böden gut auskühlen lassen.

600 g Schlagsahne

2 Päckchen Vanillezucker

steif schlagen.

Einen Boden in die Springform setzen, einen Teil der Sahne aufstreichen und den nächsten Boden auflegen.

Alle vier Böden so schichten.

Auf den oberen Boden und am Rand die restliche Sahne gleichmäßig verstreichen und für mehrere Stunden sehr kalt stellen.

200 g Schlagsahne

200 g Zartbitterschokolade

1 El Zucker

1 El Butter

Sahne und Zucker erhitzen und die zerbröckelte Schokolade darin auflösen. Topf von der Herdplatte ziehen und mit einem Schneebesen 1 El Butter unterschlagen.

Glasur über den Kuchen geben. Um den Rand gleichmäßig mit der Glasur zu überziehen, kann man am besten vorsichtig mit einem Teigschaber arbeiten.

Die Torte muss nun für mindestens zwei Tage in den Kühlschrank gestellt werden (Tortenhaube). Die Feuchtigkeit der Sahne zieht in die trockenen Böden, die dadurch eine ganz luftige Konsistenz bekommen.

Vor dem Servieren mit frischen Sahnetuffs und z.b. Giottos (Ferrero) dekorieren.

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#6

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 27.03.2020 12:22
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

Beutetochters Brot

Zutaten:
800 g Roggenmehl (Vollkorn/1050)
200 g Weizenmehl (550
30 g Würfelhefe
45 g Salz
20 g Brotgewürz (Seitenbacher)
60 g Sauerteig
760 g Wasser
1 mittelgroße rote Zwiebel
230 g Walnusskerne

Vorteige ansetzen:

Roggenvorteig
400 g Roggenmehl mit 400 gr. Wasser und den 60gr. Sauerteig vermischen. Den Roggenvorteig zwischen 18-24 Std. bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Weizenvorteig
10 g Hefe mit 100 g Wasser vermischen und nach und nach 100 g Weizenmehl einmischen. Den Weizenvorteig 18-24 Std. abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Unmittelbar vor dem Backen setzt man das sogenannte Aromastück an:
15 g Roggenmehl auf einen flachen Teller verteilen und bei 200 °C
ca. 25 Minuten braun rösten. Danach das Mehl in eine kleine Schüssel geben, mit 60 g heißem Wasser begießen und gut miteinander verrühren.
Im Idealfall entsteht daraus eine dunkelbraune Paste

60 g vom Roggenvorteig für das nächste Brot zurückstellen.

Die Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden.In einer Pfanne glasig dünsten und danach kalt werden lassen.

Das grobe Salz mit dem Brotgewürz in einem Mörser fein zerstoßen.

Beide Vorteige mit dem Brotgewürz, dem noch warmen Aromastück, dem Salz, der restlichen Hefe (20 g aufgelöst in 50 g Wasser), dem restlichen Roggenmehl (400 g) und Weizenmehl (100 g) und dem restlichen Wasser (100 g) in einer Schüssel verrühren.
Den Teig 30 min. ruhen lassen.
Anschließend die Zwiebel und die Walnusskerne in den Teig einrühren.

Den Teig dann auf der Arbeitsfläche evtl. mit mehr Roggenmehl gut durchkneten, bis er leicht Oberflächenspannung hat.
In einem Peddigrohr-Körbchen 1 Std. abgedeckt gehen lassen.

Backofen und Pizzastein 1 Stunde auf 270°C Ober- und Unterhitze vorheizen

Den Pizzastein auf einen Rost auf ein Blech legen (Schiene von unten), damit der Stein in der Mitte gestützt ist.

Backzeit beträgt 1 Std. abgestuft wie beschrieben:
20min. 270°C
20min. 250°C
20min. 210°C)




|addpics|sna-18-9eeb.jpg|/addpics|

zuletzt bearbeitet 27.03.2020 12:24 | nach oben springen

#7

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 27.03.2020 19:16
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

HEFE SELBST HERSTELLEN

"Hefe mit drei Zutaten selbst machen

Bis die Supermarktregale wieder aufgefüllt sind, können Sie Hefe selbst machen. Dazu benötigen Sie nur drei Zutaten:


500 Milliliter stilles Mineralwasser oder Leitungswasser mit einem geringen Kalkgehalt
1 ungeschwefelte Dattel
1 TL brauner Zucker
1 Schraubglas oder eine Flasche mit Verschluss

Tipp
Anstatt Datteln können Sie auch andere, ungeschwefelte Trockenfrüchte wie Feigen oder Aprikosen verwenden. Wichtig ist, dass das Obst viel Zucker enthält und eine klebrige Oberfläche aufweist, an der sich die Pilze und Bakterien ansammeln können.

Zubereitung

Füllen Sie 500 Milliliter lauwarmes Wasser in das Schraubglas.
Geben Sie einen Teelöffel braunen Zucker hinzu. Wenn Sie keinen braunen Zucker zur Hand haben, können Sie alternativ auch Honig oder raffinierten Zucker verwenden.
Legen Sie nun die Trockenfrucht in das Glas.
Verschließen Sie den Deckel gut.
Schütteln Sie das Gefäß, damit sich alles gut miteinander vermengen kann.

Das Wasser-Trockenfrucht-Gemisch sollte nun für mindestens acht Tage bei Raumtemperatur gelagert werden. In der Zeit fermentieren die Zutaten.

Wichtig dabei ist, dass Sie das Gefäß mindestens zweimal täglich gut schütteln. Durch die Bewegung der Flüssigkeit wird die Schimmelbildung verhindert. Zudem können Sie einmal täglich kurz den Deckel abschrauben, damit die gebildeten Gase entweichen können.

Die Hefemischung ist fertig, wenn Ihnen beim Öffnen ein leicht vergorener Geruch entgegenkommt.

Nach acht Tagen sollten Sie das Gemisch in den Kühlschrank stellen.

Wer den Hefeteig nicht am selben Tag backen möchte, kann ihn für kurze Zeit im Kühlschrank lagern. Die Hefepilze sorgen dafür, dass der Teig gut aufgeht.


So wird das Hefewasser verwendet

Beim Backen können Sie das Wasser ganz leicht durch das selbst hergestellte Hefewasser im Rezept ersetzen. Wichtig ist, dass der Teig ohne Frischbackhefe länger ruhen muss, damit er aufgeht. Am besten setzen Sie den Teig etwa 24 Stunden vorher an und stellen ihn zum Ruhen in den Kühlschrank.

Tipp
Wenn Ihnen der typische Hefegeschmack in Ihrem Gebäck zu intensiv ist, können Sie die Hefe einfach geringer dosieren. Allerdings sollte in dem Fall der Teig länger ruhen, damit er entsprechend aufgehen kann.
Hefewasser vermehren

Nachdem Sie etwas Hefewasser für den Teig verwendet haben, können Sie das Gefäß erneut mit lauwarmem Wasser befüllen, Zucker hinzugeben und die Trockenfrucht austauschen. So haben Sie nach wenigen Tagen ein neues Triebmittel für Ihren Teig.

Das Hefewasser ist im Kühlschrank mehrere Monate haltbar. Wichtig ist, dass Sie es zweimal täglich schütteln und einmal am Tag das Gefäß öffnen.

Info
Selbst gezüchtete Backhefe wird oft auch als "Wilde Hefe" bezeichnet.


Auch Frischbackhefe oder Trockenhefe können Sie vermehren. Dafür benötigen Sie

1/2 Würfel frische Hefe oder eine Tüte Trockenhefe (sieben Gramm)
100 ml stilles Mineralwasser oder Leitungswasser
100 g helles Mehl
15 g Zucker

Zubereitung

Geben Sie die Zutaten in eine Schüssel und vermengen Sie alles miteinander.
Decken Sie den Teig in der Schüssel mit einem Tuch ab.
Stellen Sie die Schüssel an einen warmen Ort und lassen Sie ihn dort ruhen.
Nach etwa zwei bis drei Stunden ist der Teig ausreichend aufgegangen.
Portionieren Sie den Teig und frieren Sie Ihn ein.

Bei dem Teig handelt es sich um einen sogenannten Vorteig, den Sie wie Backhefe anwenden können. Denn durch den Gärprozess haben sich die Hefepilze in der Masse ausreichend vermehrt. Wichtig ist, dass Ihre so vermehrten Hefe aufgetaut ist und einige Zeit bei Raumtemperatur stehen konnte, bevor Sie sie verwenden.


Warum sollten Sie Hefe selbst machen?

Zwar ist Frischbackhefe eines der günstigsten Produkte im Supermarkt, dennoch kann es sinnvoll sein, sie selbst herzustellen. Zum einen berichten einige Verbraucher, dass sie selbst hergestellte Hefe besser vertragen als das industrielle Produkt. Zum anderen wissen Sie so genau, wie Ihre selbst hergestellte Hefe entstanden ist. Darüber hinaus sparen Sie neben Geld auch Abfall, wenn Sie Ihre Hefe selbst züchten.

Seitens Weck gibt es für eine bessere Verträglichkeit von selbst hergestellter Hefe im Vergleich zum industriellen Produkt jedoch keine Belege. Auch die Zutaten sind bekannt: Industriell gefertigte Hefe besteht aus einem Organismus namens saccharomyces cervisiae." T-online

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#8

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 04.04.2020 14:19
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

ZWIEBEL-SCHINKEN BAGUETTE von "Leckerchen"



500 g Weizenmehl 5 g Zucker 1 Esslöffel Oel 10 g Salz 2 Päckchen Hefe 300 ml Wasser
Röstzwiebeln

Backen bei 5 min. bei 220 ° dann 25 min 180° Heissluftherd
Backzeit 30 min
Stängelchen 20 min

1 Gemüsezwiebel
1 Päckchen Schinkenwürfel

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und mit den Schinkenwürfeln in der Pfanne anbraten. Abkühlen lassen,

den Hefeteig direkt mir den Schinken- und Zwiebelwürfel dazu geben. Mit etwas Wasser von den 300 ml die Pfanne ausspülen und auch in den Teig geben.

Teig gehen lassen

Aus dem Teig 2 Baguette machen und in der Zeit wo der Backofen heiss wird noch mal die Baguette gehen lassen.

Die Baguette einschneiden. Dann mit Wasser abstreichen und ab in den Backofen

Kleine Stängelchen gehen genau so. ca. 12 Stängelchen machen
|addpics|sna-1m-31ea.jpg|/addpics|

zuletzt bearbeitet 04.04.2020 14:19 | nach oben springen

#9

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 08.04.2020 22:23
von Büta • 5 Beiträge

Hot Cross Buns - Englische Korinthenbrötchen mit Kreuz

450g Mehl, 30g Hefe, 85g Zucker, gut 1/4l Milch, 1/4tl Salz, 1/2tl Zimt, 1/2tl Muskat, 50-110g Korinthen, 85g Butter, 2 Eier, 30g Orangeat, Milch und Zucker zum Bestreichen

Siebe die Hälfte des Mehls in eine Schüssel. Vermische die Hefe mit 1 tl Zucker und verrühre sie mit der lauwarmen Milch. Mische das Ganze gut mit dem Mehl. Jetzt wird die Schüssel abgedeckt und 20 Minuten an einen warmen Platz gestellt.

In der Zwischenzeit siebe das restliche Mehl mit dem Zucker, dem Salz, Zimt und Muskat und füge die Korinthen und das Orangeat hinzu. Laß das Fett schmelzen und schlage die Eier und mische alles zusammen.

Laß den Teig eine Stunde stehen, bis er sich fast verdoppelt hat. Forme mit mehligen Händen ca 16 kleine runde Teigstücke und platziere sie auf ein mit Backpapier belegtes undmit Mehl besteutes Blech, wobei ein großer Abstand gehalten werden muß, weil die Brötchen noch gehen.

Schneide ein Kreuz in jedes Brötchen und lasse sie nochmals an einem warmen Platz ca 20 bis 30 Minuten gehen. Falls nötig, ziehe das Kreuz nochmal nach, bevor die Brötchen in einen vorgeheizten Ofen kommen ca 230 C. Backzeit ca 15 Minuten.

Wenn die Brötchen goldbraun und fast fertig sind, bestreiche sie mit etwas Milch und Zucker.

Nach dem Backen solltest du sie auf einem Rost abkühlen lassen

In England werden die Hot Cross Buns traditionell am Karfreitag gegessen. Man schneidet sie auf, grillt oder toastet die Innenseite und ißt sie mit Butter zum Tee.

Dieses Rezept habe ich vor längerer Zeit mal aus einem alten englischen Kochbuch übersetzt und die Gewichtsangaben von den britischen Einheiten umgerechnet, deshalb sind es etwas krumme Zahlen.
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#10

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 11.04.2020 17:22
von leckerchen (gelöscht)
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gerade ist mein Osterzopf aus dem Ofen,

500 g Mehl
2 Päckchen Hefe
100 g Butter
100 g Zucker
200 g Milch
2 Eier
1 Prise Salz
Heissluft 180° 30 min
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#11

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 06.05.2020 19:49
von Filia • 0 Beiträge

Zitat von Kathriene von Backsbeern im Beitrag #7


HEFE SELBST HERSTELLEN

"Hefe mit drei Zutaten selbst machen

Bis die Supermarktregale wieder aufgefüllt sind, können Sie Hefe selbst machen. Dazu benötigen Sie nur drei Zutaten:


500 Milliliter stilles Mineralwasser oder Leitungswasser mit einem geringen Kalkgehalt
1 ungeschwefelte Dattel
1 TL brauner Zucker
1 Schraubglas oder eine Flasche mit Verschluss

Tipp
Anstatt Datteln können Sie auch andere, ungeschwefelte Trockenfrüchte wie Feigen oder Aprikosen verwenden. Wichtig ist, dass das Obst viel Zucker enthält und eine klebrige Oberfläche aufweist, an der sich die Pilze und Bakterien ansammeln können.

Zubereitung

Füllen Sie 500 Milliliter lauwarmes Wasser in das Schraubglas.
Geben Sie einen Teelöffel braunen Zucker hinzu. Wenn Sie keinen braunen Zucker zur Hand haben, können Sie alternativ auch Honig oder raffinierten Zucker verwenden.
Legen Sie nun die Trockenfrucht in das Glas.
Verschließen Sie den Deckel gut.
Schütteln Sie das Gefäß, damit sich alles gut miteinander vermengen kann.

Das Wasser-Trockenfrucht-Gemisch sollte nun für mindestens acht Tage bei Raumtemperatur gelagert werden. In der Zeit fermentieren die Zutaten.

Wichtig dabei ist, dass Sie das Gefäß mindestens zweimal täglich gut schütteln. Durch die Bewegung der Flüssigkeit wird die Schimmelbildung verhindert. Zudem können Sie einmal täglich kurz den Deckel abschrauben, damit die gebildeten Gase entweichen können.

Die Hefemischung ist fertig, wenn Ihnen beim Öffnen ein leicht vergorener Geruch entgegenkommt.

Nach acht Tagen sollten Sie das Gemisch in den Kühlschrank stellen.

Wer den Hefeteig nicht am selben Tag backen möchte, kann ihn für kurze Zeit im Kühlschrank lagern. Die Hefepilze sorgen dafür, dass der Teig gut aufgeht.


So wird das Hefewasser verwendet

Beim Backen können Sie das Wasser ganz leicht durch das selbst hergestellte Hefewasser im Rezept ersetzen. Wichtig ist, dass der Teig ohne Frischbackhefe länger ruhen muss, damit er aufgeht. Am besten setzen Sie den Teig etwa 24 Stunden vorher an und stellen ihn zum Ruhen in den Kühlschrank.

Tipp
Wenn Ihnen der typische Hefegeschmack in Ihrem Gebäck zu intensiv ist, können Sie die Hefe einfach geringer dosieren. Allerdings sollte in dem Fall der Teig länger ruhen, damit er entsprechend aufgehen kann.
Hefewasser vermehren

Nachdem Sie etwas Hefewasser für den Teig verwendet haben, können Sie das Gefäß erneut mit lauwarmem Wasser befüllen, Zucker hinzugeben und die Trockenfrucht austauschen. So haben Sie nach wenigen Tagen ein neues Triebmittel für Ihren Teig.

Das Hefewasser ist im Kühlschrank mehrere Monate haltbar. Wichtig ist, dass Sie es zweimal täglich schütteln und einmal am Tag das Gefäß öffnen.

Info
Selbst gezüchtete Backhefe wird oft auch als "Wilde Hefe" bezeichnet.


Auch Frischbackhefe oder Trockenhefe können Sie vermehren. Dafür benötigen Sie

1/2 Würfel frische Hefe oder eine Tüte Trockenhefe (sieben Gramm)
100 ml stilles Mineralwasser oder Leitungswasser
100 g helles Mehl
15 g Zucker

Zubereitung

Geben Sie die Zutaten in eine Schüssel und vermengen Sie alles miteinander.
Decken Sie den Teig in der Schüssel mit einem Tuch ab.
Stellen Sie die Schüssel an einen warmen Ort und lassen Sie ihn dort ruhen.
Nach etwa zwei bis drei Stunden ist der Teig ausreichend aufgegangen.
Portionieren Sie den Teig und frieren Sie Ihn ein.

Bei dem Teig handelt es sich um einen sogenannten Vorteig, den Sie wie Backhefe anwenden können. Denn durch den Gärprozess haben sich die Hefepilze in der Masse ausreichend vermehrt. Wichtig ist, dass Ihre so vermehrten Hefe aufgetaut ist und einige Zeit bei Raumtemperatur stehen konnte, bevor Sie sie verwenden.


Warum sollten Sie Hefe selbst machen?

Zwar ist Frischbackhefe eines der günstigsten Produkte im Supermarkt, dennoch kann es sinnvoll sein, sie selbst herzustellen. Zum einen berichten einige Verbraucher, dass sie selbst hergestellte Hefe besser vertragen als das industrielle Produkt. Zum anderen wissen Sie so genau, wie Ihre selbst hergestellte Hefe entstanden ist. Darüber hinaus sparen Sie neben Geld auch Abfall, wenn Sie Ihre Hefe selbst züchten.

Seitens Weck gibt es für eine bessere Verträglichkeit von selbst hergestellter Hefe im Vergleich zum industriellen Produkt jedoch keine Belege. Auch die Zutaten sind bekannt: Industriell gefertigte Hefe besteht aus einem Organismus namens saccharomyces cervisiae." T-online



Danke dafür! 👌🏼

Hat den schonmal jemand versucht, frische oder trockene Hefe zu vermehren? 🤔

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#12

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 06.05.2020 20:04
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

brauchst du hefe? ich könnte dir welche schenken?

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#13

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 06.05.2020 21:10
von senta99 • 10 Beiträge

Da ich nie Hefe brauche, habe ich in den Supermärkten noch gar nicht geschaut, aber der Bäcker hat immer welche vorrätig. Wenn jemand welche braucht, besorge ich sie gerne.

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#14

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 06.05.2020 21:23
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

ich habe gestern erfahren, dass man von der bäckerhefe sehr viel weniger nehmen muss. also nicht pro kilo mehl einen würfel von 42 g.

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#15

RE: Rezepte: Unsere Besten......

in Klönschnack 06.05.2020 21:27
von senta99 • 10 Beiträge

Hier wäre es Trockenhefe.

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