#46

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 03.03.2020 14:09
von Finsterspinne • 0 Beiträge

Ich war doch sehr überrascht, als ich gestern in einem großen Alnatura Markt war. Es waren fast alle Regale leer. Nur bei den Getränken und Frischwaren war alles normal. Und Süßigkeiten gab es auch noch reichlich...da würde ich persönlich ja zuerst zuschlagen wenn ich hamstern wollte. Also, auch Bio Käufer hamstern wohl.

Bei uns auf dem Land ist aber alles noch normal. Alle Regale bei REWE sind voll. Das Landvolk scheint wohl ausreichend Vorräte im Keller zu haben :-)

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#47

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 05.03.2020 13:59
von senta99 • 10 Beiträge

Auf Fuerteventura sind Desinfektionsmittel überall zu haben, Mundschutz im Moment nicht, nicht wegen Corona, sondern weil hier gerade der Sandsturm Calima wütete. Alle Zimmermädchen trugen beim Sand kehren tagelang Mundschutz.
Corona wird sich hier nicht halten, tippen auch Fachleute, wie so viele Grippeartige mag es keine Wärme. Die eingereisten Erkrankten auf Gomera und Teneriffa haben auch niemanden weiter angesteckt.

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#48

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 11:35
von Büta • 5 Beiträge

Gerade war ich auf der Internetseite von Sakrotan. Ich wollte wissen, ob deren Feuchttücher eigentlich auch vor Corona schützen. So ganz sicher scheinen die das selbst nicht zu wissen.

https://www.sagrotan.de/krankheit/krankh...um-coronavirus/
"Einige unserer Produkte sind, wenn Sie gemäß den Anweisungen auf dem Etikett verwendet werden, gegen ähnliche Stämme des Coronavirus (beta-Coronaviren) wirksam.

Allerdings liegen uns aktuell noch keine Testergebnisse gegen diesen neuen speziellen Virenstamm vor. Laut RKI gehört das neuartige Virus wie das SARS-Virus zu den beta-Coronaviren. (Stand: 28.01.2020)."

Also so richtig legen sie sich nicht fest. Auch nicht, welche Produkte das wären. Wohl dann eher nicht die Feuchttücher. Wenn man nach den Dingern googelt, sind sie offenbar sowieso ausverkauft. Schon bemerkenswert, wenn sie evtl gar nicht mal helfen und die Leute sich dann dank der Tücher evtl das Händewaschen sparen.

Ich dachte, ich hätte die Woche welche bei Rossmann gesehen. Hatte überlegt, ob ich welche für meinen Sohn kaufe, der in den Urlaub fährt. Flughafen, usw. Wahrscheilich würde er sie eh nicht mitnehmen. Die jungen Leute halt.

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#49

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 12:08
von senta99 • 10 Beiträge

Die verlassen sich auf ihr ebenso junges Immunsystem! Wir ältere Semester sollen ja etwas mehr aufpassen. Ich bin ja mal gespannt, wie es aussieht, wenn wir zurückkommen.

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#50

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 12:49
von Büta • 5 Beiträge

Wann kommt ihr denn zurück?

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#51

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 12:50
von senta99 • 10 Beiträge

Am 24.

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#52

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 13:43
von Büta • 5 Beiträge

Das Wetter wird bis dahin bestimmt noch nicht sommerlich sein.
Aber ihr werdet in den Supermärkten lauter frische Ware vorfinden, zB bei den Nudeln keine Päckchen, die seit Monaten in den Regalen einstauben, sondern alles gerade erst eingetroffen.

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#53

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 16:03
von leckerchen (gelöscht)
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heute morgen waren es 540 fälle, bin mal gespannt wie es weiter geht

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#54

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 16:21
von senta99 • 10 Beiträge

Zitat von Büta im Beitrag #52
Das Wetter wird bis dahin bestimmt noch nicht sommerlich sein.
Aber ihr werdet in den Supermärkten lauter frische Ware vorfinden, zB bei den Nudeln keine Päckchen, die seit Monaten in den Regalen einstauben, sondern alles gerade erst eingetroffen.



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#55

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 06.03.2020 16:23
von senta99 • 10 Beiträge

Zitat von leckerchen im Beitrag #53
heute morgen waren es 540 fälle, bin mal gespannt wie es weiter geht



Ja, ich las eben die sehr interessante Aufstellung für Deutschland:
Corona: 540 infizierte, 0 Tote
Grippe: 119000 infizierte, 240 Tote.

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#56

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 07.03.2020 21:38
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge
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#57

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 08.03.2020 09:35
von Kathriene von Backsbeern • 23 Beiträge

"Nationale Notlage“ – Mailand, Parma und Venedig werden abgeriegelt
Stand: 09:20 Uhr

Italien ist in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffen. Nun sperrt die Regierung große Teile im Norden ab. Davon betroffen sind die Millionenstadt Mailand und die Touristenhochburg Venedig.

Quelle: WELT/Isabel Finzel



Italien sperrt im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die wirtschaftsstarke Region Lombardei und 14 weitere Provinzen weitgehend ab. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagmorgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Er habe das entsprechende Dekret unterschrieben. Davon betroffen sind die Millionenstadt Mailand und die Touristenhochburg Venedig ebenso etwa wie Parma in der Region Emilia-Romagna. Außerdem bestätigte beziehungsweise verhängte die Regierung den Angaben nach Einschränkungen für ganz Italien wie den Stopp für Kinos, Theater, Demonstrationen und viele andere Veranstaltungen.

Die neuen Ankündigungen der Regierung dürften den Alltag der insgesamt rund 60 Millionen Bürger weiter verändern, nachdem die bisher schon getroffenen Maßnahmen wie landesweite Schulschließungen bereits viele tagtäglich treffen. „Wir stehen vor einer nationalen Notlage“, sagte Conte. „Wir haben sie von Anfang an mit maximalen Vorsichtsmaßnahmen bekämpft“, ergänzte der Ministerpräsident. „Wir haben zwei Ziele: Die Ausweitung der Ansteckung einzudämmen und eine Überlastung der Krankenhauseinrichtungen zu vermeiden.“



Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sagte Conte, die Mobilität werde nicht komplett gestoppt. So gebe es keinen Stopp für Flüge und Züge. Aber eine Fahrt müsse einen Grund haben und die Polizei könne Menschen anhalten und danach fragen.

10 Millionen Menschen dürfen sich nicht mehr frei bewegen

Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst zum 3. April gelten, schrieben Zeitungen. Man dürfe diese Zonen nur aus „ernsten und unvermeidlichen“ Anlässen betreten oder verlassen, etwa zum Zwecke der Arbeit oder aus familiären Gründen, hieß es. Betroffen von den Sperrmaßnahmen sind nach der Ankündigung außer der Region Lombardei 14 Provinzen unter anderem in der Emilia-Romagna und Venetien im Norden. Doch auch die Marken in der Mitte Italiens sind dabei. Die Liste, die Conte nannte, besteht aus: Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia, Rimini, Pesaro und Urbino, Alessandria, Asti, Novara, Verbano Cusio Ossola, Vercelli, Padua, Treviso und Venedig. Damit treffen die Ein- und Ausreiseverbote deutlich mehr als zehn Millionen Menschen.

Auch innerhalb der neuen Sperrzonen dürfen sich Bewohner nicht mehr völlig frei bewegen, wie der Premier ankündigte. „Es herrscht eine eingeschränkte Mobilität“, sagte er den Angaben zufolge. Man solle sein Haus nur aus gutem Grund verlassen. Bars und Restaurants dürften nur von 6 bis 18 Uhr öffnen, allerdings nur, wenn sie dafür sorgten, dass zwischen den Gästen ein Abstand von mindestens einen Meter gewährleistet sei. Auch für Läden wurden die Zeiten eingeschränkt.

Italien ist der Staat in Europa mit den meisten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen. Die Zahl der Infizierten und Toten steigt trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen stetig an. Bis Samstag zählten die Behörden 5883 Menschen mit einer Infektion. 233 Menschen davon sind gestorben. Am Samstag hatte das Land die bislang größte Zunahme an Infektionen mit dem neuen Coronavirus an einem Tag verzeichnet. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Samstag stieg die Zahl der Fälle in 24 Stunden um 1247.

Um die Krise in den Griff zu bekommen, hatte die Regierung in Rom unter anderem schon vorher alle Schulen im Land, die Kindergärten und Universitäten bis Mitte März geschlossen.
Das Herz der italienischen Wirtschaft ist getroffen

Die Lombardei gilt als Herz der italienischen Wirtschaft. Vor einiger Zeit waren bereits kleinere Gebiete mit zusammen rund 50 000 Menschen in der Provinz Lodi in der Lombardei und in Venetien zu Sperrzonen erklärt worden. Diese Vorsichtsmaßnahme werde jetzt ausgeweitet und ergänzt, sagte Conte. Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst bis 3. April gelten, schrieb die Zeitung „La Repubblica“.

In Regionen wie Emilia-Romagna, Venetien und Piemont sollen Schulen bis mindestens zum 3. April geschlossen bleiben, ebenso Museen und Schwimmbäder. Mitarbeiter aus dem Gesundheitssystem dürfen keinen Urlaub nehmen. Laut Bloomberg sollen landesweit Pubs und Diskotheken geschlossen bleiben, Feiern und Konzerte sollen abgesagt werden.

Ende der Woche war bereits in den Medien in Italien darüber spekuliert worden, ob die Regierung die Verbotszonen wegen der Coronavirus-Welle ausweiten könnte. Dabei seien die Optionen diskutiert worden, nur einige neue kleinere Sperrgebiete („rote Zonen“) in der Region um Bergamo zu erlassen. Oder auch ganz Italien zu einer moderaten Gefahrenzone (gelbe Zone) zu erklären."

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#58

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 08.03.2020 14:11
von senta99 • 10 Beiträge

Eben war irgendwo ein Bericht aus/über Mailand, da müssen die Leute so leichtsinnig sein wie sie bei uns panisch sind. Bis jetzt noch vollgestopfte Bars und Discotheken, Infizierte, die die häusliche Quarantäne verlassen und fröhlich Besuche machen, ganz verrückt.

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#59

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 08.03.2020 19:17
von Büta • 5 Beiträge

Zitat von senta99 im Beitrag #58
Eben war irgendwo ein Bericht aus/über Mailand, da müssen die Leute so leichtsinnig sein wie sie bei uns panisch sind. Bis jetzt noch vollgestopfte Bars und Discotheken, Infizierte, die die häusliche Quarantäne verlassen und fröhlich Besuche machen, ganz verrückt.


Das verbotene ist doch immer besonders interessant.

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#60

RE: Engpässe von Medikamenten

in Klönschnack 11.03.2020 19:18
von leckerchen (gelöscht)
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Zitat von senta99 im Beitrag #55
Zitat von leckerchen im Beitrag #53
heute morgen waren es 540 fälle, bin mal gespannt wie es weiter geht



Ja, ich las eben die sehr interessante Aufstellung für Deutschland:
Corona: 540 infizierte, 0 Tote
Grippe: 119000 infizierte, 240 Tote.

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